Über mich
Das bin ich.
An meinem Lieblingsstrand in Breskens. Mein Name ist Jasmin, ich bin Jahrgang 1984 und lebe mit meinem Mann und zwei bis drei Kindern plus Hund im schönen Velbert-Langenberg.
Wenn ich nicht spiele, vorlese, bastle oder mit Fiffi spazieren gehe, arbeite ich im Gesundheitsmanagement und als freiberufliche Stressmanagement-Trainerin. Und komme hin und wieder dazu, ein Buch für Erwachsene zu lesen - oder selbst zu schreiben. Ansonsten sorgt Yoga für meinen Ausgleich 🧘🏻♀️🫶
Happy wife - happy life.
Das pflegt mein Mann oft zu sagen, und so ungern ich das auch zugebe - irgendwie hat er Recht.
Ich mag den Spruch eigentlich nicht, denn irgendwie impliziert das, dass sein Glück gänzlich von meiner Laune abhängt. Und das gefällt mir nicht. Ich will nicht, dass, nur, weil ich nicht gut drauf bin, womöglich der Rest der Familile nicht mehr so richtig happy sein soll.
Aber wie heißt es auch so oft:
If Mom is not happy, nobody is happy.
Und das kann man jetzt wegdiskutieren oder totschweigen - aber da ist halt was dran. Es bedeutet im Umkehrschluss verblüffenderweise, dass ich offenbar das Zentrum dieser Familie bilde - alles und jeder "zapft" mich an. Das ist einerseits ganz wunderbar, denn was gibt es Schöneres, als von seinen Lieben gebraucht zu werden. Aber andererseits bedeutet das auch: GANZ VIEL ARBEIT. Und so gern ich auch für meine Familie da bin, manchmal ist es einfach zu viel.
Es gibt Tage, wenn unsere Patchwork-Familie komplett ist, da zapfen mich 4 Menschen gleichzeitig an.
Von "Mama" geht es im Minutentakt über zu "Schatz" und "Jasmin". "Kannst du kurz", "Wo bist du?","Weißt du vielleicht", "Was machen wir denn". Wäscheberge, Haushaltschaos und Lärm inklusive.
Und dann wäre ich zwar gern das strahlende, freundliche Zentrum dieser süßen Familie. Ich fühle mich allerdings eher, wie die schlechteste Mutter.
Die schlechteste Mutter, die ich sein kann. Nicht die schlechteste auf der Welt. Denn das ist niemand. Wirklich nicht.
Und wenn ich happy sein soll,
dann braucht es halt hin und wieder ein bisschen Me-Time. Gefüllt mit Dingen, die mich glücklich machen:
Yoga, Lesen, Schreiben, mein Hund und die Natur direkt vor meiner Haustür. Dates mit meinen Mädels. Und eigentlich nähe, töpfere und backe ich auch wahnsinnig gerne, aber dazu komme ich in den nächsten fünfzig Jahren sowieso nicht :)
Was mir aber tatsächlich den Mama-Hintern rettet, ist Stressmanagement.
Stress- was? Stressbewältigungs-Strategien, und zwar instrumentelle, emotionale und kognitive.
Also zum Einen das Identifizieren von ganz individuellen Stressfaktoren (Was mich stresst, muss nicht automatisch auch Dich stressen), das Entlarven von negativen Glaubenssätzen und Stressverstärkern (Was blockiert mich?) und das Herausarbeiten von Ressourcen und positiven Glaubenssätzen (Worin besteht mein Handlungsspielraum?). Die Möglichkeit zu erlernen, lösungsorientierter und zielgerichteter an Probleme und Aufgaben heranzugehen.
Und zum anderen viele praktische und teilweise schnell erlernbare Übungen, Tipps und Tricks, die a) den Alltag erleichtern und b) - und das ist fast das Allerwichtigste! - überhaupt erst möglich machen, dass ich im alltäglichen Chaos durchatme! Selbst-Regulation ist oft der Schlüssel zur Entspannung im Familienalltag.
Ich kann nämlich noch so viele Erziehungsratgeber lesen - wenn mein eigenes Nervensystem nicht einigermaßen ruhig und reguliert ist, hilft mir das alles nichts. Dann bin ich trotzdem auf 180.
Natürlich bedeutet das: Arbeit. Arbeit an mir selbst. Aber es lohnt sich!
Ich habe das Thema im Sommer 2025 während einer Mutter-Kind-Kur kennengelernt und sofort gemerkt:
That's it! Das ist der Schlüssel zu mehr Ruhe und Gelassenheit im Familienalltag!
Anfang 2026 habe ich mich dann schließlich zur Stressmanagement-Trainerin ausbilden lassen und biete nun auch eigene Workshops an.
Willkommen auf meiner Website! 🫶